Veranstaltungen 2021

Altenburg Akademie für strukturelle Traumafolgestörungen Altenburg GbR

Renate Hochauf

Technikseminar II und I zum Theoriekurs „Strukturelle Defizite als frühe Traumafolge – Imagination und Körperarbeit und systemische Aspekte bei der Stabilisierung, Kompensation und ggf. Rekonstruktion früher Traumata“

Traumatisierungen vor allem im vorsymbolischen Alter haben eine besonders prägende Wirkung auf die künftige Strukturentwicklung. Daraus entstehende posttraumatische Syndrome sind strukturimmanent. Sie zeichnen sich durch eine sensomotorisch – affektive Reaktivierbarkeit, symptomatische Körperfixierung und Besonderheiten der Übertragungsgestaltung aus, da das eigentliche Traumageschehen nicht symbolisierbar ist. Die Struktur von schweren Persönlichkeitsstörungen ist deshalb durch einen hohen Anteil präsymbolischer Repräsentanzen und dissoziativ-spaltungsdominierter Abwehrvorgänge charakterisiert, d.h. zentrale frühe Symbolisierungsprozesse (der Beziehungserfahrung) wurden frühzeitig behindert. Dissoziative Abwehrprozesse gelten jedoch als Hinweise auf traumatische Erfahrungen.

Finden in vorsymbolischer Zeit – also im vorgeburtlichen Raum, dem Säuglings- und Kleinkindalter ca. bis zum 2. /3. Lebensjahr, mit fließenden Übergängen bis zur Schulreife – schwere Traumatisierungen statt, können sich diese Erfahrungen infolge ihrer dissoziativen Abbildungsqualität nicht mit „gesunden“ Erfahrungen verknüpfen, bleiben, isoliert, subkortikal fixiert, triggerbezogen und sind damit nicht symbolisierbar.

Mit diesen präsymbolischen Qualitäten sind wir im Zusammenhang mit einer durch frühe Traumata gekennzeichneten Lebensgeschichte bei  jedem therapeutischen  Vorgehen konfrontiert: Diese Störungen (Symptome, Befindlichkeiten, Zusatände, Interaktionen) sind nur begrenzt mit verbalen bzw. symbolisch – dynamisch  orientierten Interventionen behandelbar. Um wirksam Einfluss nehmen zu können, bedarf es des Einsatzes von Methoden und Techniken, die sich sowohl für stabilisierende als auch traumarekonstruktive Interventionen an der Abbildungsspezifik präverbaler traumatischer Erfahrungsprägungen orientieren, d.h. nicht symbolisch, situationsbezogen, mit Kontextverlust. Das bedeutet, einen Abruf früher traumatischer Prägungen bei gleichzeitiger Transformation in einen neurobiologisch verarbeitbaren Zustand anzuzielen, letztlich in den damaligen  Kontextzusammenhang zu transportieren. Die stringente Interventionslinie der Verknüpfung von psychosomatischen Zuständen und Neurobiologie einer solchen Arbeit führt vom Körper und den  sensomothtorischen „Amygdala“-Zuständen zum Bildgedächtnis des Hippokampus und des Neokortes, psychisch über die Parallelisierung von traumatisch-situativen Zuständen gegenüber dem aktuellen Jetztkontext zu einem distatnzierbaren Traumaerlebnis.

Schwerpunkte:

  • weiterer Theoretischer Überblick zum Methodenspektrum, insbesondere der Verknüpfung von Imagination und Körperarbeit, dissoziativer Übertragungen und systemischen Aspekten
  • Therapeutische Interventionen zu Stabilisierung, Reorientierung und fokaler Bearbeitung unter dem Aspekt der „Parallelisierung“
  • Theoriebeispiele und Übungen in Form von Selbsterfahrung an Patientenbeispielen
  • SV eigener Fälle

Termin Technikseminar II:

Freitag, 26. 3. 2021 von 10:00Uhr bis 17:45Uhr,

Sonnabend, 27. 3. 2021 von 9:00Uhr bis 16:00Uhr ,

Seminarraum Akademie für strukturelle Traumafolgestörungen Altenburg, Friedrich-Ebert-Str. 11

Kosten:  250,00€ einschl. Pausenversorgung

Fortbildungspunkte (15) sind beantragt

Termin Technikseminar I:

Freitag, 19. 11. 2021 von 10:00Uhr bis 17:45Uhr,

Sonnabend, 20. 11. 2021 von 9:00Uhr bis 16:00Uhr ,

Seminarraum Akademie für strukturelle Traumafolgestörungen Altenburg, Friedrich-Ebert-Str. 11

Kosten:  250,00€ einschl. Pausenversorgung

Fortbildungspunkte (15) sind beantragt

Anmeldung : über Homepageseite: www.trauma-und-struktur.de  oder E – Mail: hochauf@t-online.de oder per Fax: 03447861905 oder  auch per Briefpost. Psychotherapeutische Praxis Dr. phil. Dipl. Psych. Renate Hochauf, Friedrich – Ebert – Str. 11, 04600 Altenburg

Die Aufnahme der Teilnehmer (maximal 10 !!!) erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung, wir bitten um zeitnahe Anmeldung. !

Bitte beachten: Zum Technikseminar können aus räumlichen Gründen (Corona) (Größe des Seminarraumes und zusätzlich vier Übungsräume) nur maximal 10 Interessenten teilnehmen. Teile der Veranstaltung finden in vier Übungsgruppen statt.

Bei starkem Interesse – Anmeldungen über 10 Interessenten – ist ein zusätzlicher Termin möglich. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage!

Gauting (bei München) Institut für Kunst und Therapie

Renate Hochauf

 SV und Technikseminar zum Thema:

Imagination, Körperarbeit und systemische Aspekte bei der Stabilisierung, Kompensation und ggf. Rekonstruktion früher Traumata

Traumatisierungen vor allem im vorsymbolischen Alter haben eine besonders prägende Wirkung auf die künftige Strukturentwicklung. Daraus entstehende posttraumatische Syndrome sind strukturimmanent. Sie zeichnen sich durch eine sensomotorisch – affektive Reaktivierbarkeit, symptomatische Körperfixierung und Besonderheiten der Übertragungsgestaltung aus, da das eigentliche Traumageschehen nicht symbolisierbar ist. . Damit sind wir bei  jedem therapeutischen  Vorgehen damit konfrontiert, dass diese Störungen nur begrenzt mit verbalen bzw. symbolisch – dynamisch  orientierten Interventionen behandelbar sind. Um wirksam Einfluss nehmen zu können, bedarf es des Einsatzes von Methoden und Techniken, die sich sowohl für stabilisierende als auch umschrieben bearbeitende Interventionen an der Abbildungsspezifik präverbaler traumatischer Erfahrungsprägungen orientieren.

Schwerpunkte:

  • Theoretischer Überblick zum Methodenspektrum, insbesondere der Kooperation von Kunsttherapie und Imagination
  • Diagnostische Aspekte
  • Therapeutische Interventionen zu Stabilisierung, Reorientierung und fokaler Bearbeitung unter dem Aspekt der „Parallelisierung“
  • Theoriebeispiele und Übungen
  • SV eigener Fälle

Termin wird noch bekannt gegeben ! Anmeldungen sind erst nach Terminierung möglich !

Seminarraum IKT (Institut für Kunst und Therapie München, Germeringerstr. 6 A, 82131 Gauting bei München)

Kosten:  je nach Gruppengröße (Mindestteilnehmer 10) etwa 225,00€ bei 10 Teilnehmern, bei 15 Teilnehmern etwa 150,00€.

Anmeldung : direkt bei Frau Dr. Renate Hochauf

E – Mail: hochauf@t-online.de oder per Fax: 03447861905 oder  auch per Briefpost. Psychotherapeutische Praxis Dr. phil. Dipl. Psych. Renate Hochauf, Friedrich – Ebert – Str. 11, 04600 Altenburg

Die Aufnahme der Teilnehmer erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung!

Wir bitten um zeitnahe Anmeldungen. Einzelsupervisionen sind möglich am Donnerstag am Vormittag sowie am Samstag und Sonntag  im Seminarraum Hotel Alpenhof, Unterbrunnerstr. 9, 82131 Gauting

Anmeldung : direkt bei Frau Dr. Renate Hochauf

E – Mail: hochauf(at)t-online.de oder per Fax: 03447861905 oder  auch per Briefpost. Psychotherapeutische Praxis Dr. phil. Dipl. Psych. Renate Hochauf, Friedrich – Ebert – Str. 11, 04600 Altenburg